„Robocops“ bewachen israelische Grenze

An der Grenze zum Gazastreifen werden erstmals Roboter auf Patrouille geschickt – Video zeigt Einsatz wie in einem Videospiel

Die israelische Armee hat Anfang April seine ersten unbemannten Grenzposten auf Patrouille geschickt. Die bulligen Gefährte namens Guardium sollen die Grenze zum Gazastreifen bewachen und Soldaten in gefährlichen Situationen ersetzen. Ein im Internet veröffentlichtes Demonstrations-Video erinnert jedoch eher an ein altmodisches Videospiel.

Unbemannte Grenzposten

Mit neuen Kamera-Wachposten, die bis zu einen Kilometer weiter „sehen“ können, hat das israelische Militär seinen Soldaten bei der Grenz-Kontrolle erstmals unbemannte Kollegen zur Seite gestellt. Wird in der Zentrale ein Alarm ausgelöst, können die bulligen Guardiums, die sonst entlang des Zaunes patrouillieren, losgeschickt werden.

Töten ohne Gewissensbisse

Die israelischen Blechsoldaten sind neben südkoreanischen Grenzrobotern bislang die einzigen derartigen Maschinen im Einsatz. Drei im vergangenen Jahr vom US-Militär im Irak eingesetzt Kampfroboter mussten wegen Fehlfunktionen kurz nach Beginn ihres Einsatzes wieder zurückgezogen werden. Experten sehen in den Grenz- und Kampfrobotern die Zukunft der Kriegsführung. „Roboter machen, was man ihnen sagt“, erklärt John Pike von Globalsecurity.org. „Sie haben keine Angst und sie töten ohne Gewissensbisse.“ Und wie es am Ende des Videos heißt: „mission completed successfully.“

derStandard

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