Gentechnik trifft soziales Netzwerk

Von Emily Singer

Wenn Sie schon immer wissen wollten, wie viel ihrer DNA Sie mit Ihrem unfassbar riesigen Bruder oder dem Ihnen enorm ähnlich sehenden Freund teilen – die entsprechende Technik steht bald bereit: 23andMe, ein kalifornisches Start-up im Wachstumssegment der persönlichen Genomik, arbeitet derzeit an einem sozialen Netzwerk, in dem die Kundschaft ihr Erbgut mit anderen Nutzern vergleichen kann. Die Firma hofft, dass das neue Angebot Interessierte dazu verleitet, sich selbst einem DNA-Test zu unterziehen. Gleichzeitig will man so auch kommerziell forschen.

„Ich denke, dass die Idee der sozialen Vernetzung hier durchaus auf ein noch nicht genutztes Potenzial trifft“, meint Genomik-Pionier George Church von der Harvard Medical School optimistisch, der im Wissenschaftsbeirat von 23andMe sitzt. Völlig neu ist diese Idee allerdings nicht. Es gibt einen Vorläufer namens PatientsLikeMe, bei dem die Nutzer andere Patienten mit dem gleichen Krankheitsbild auffinden können. Doch auf den genetischen Code hat das Prinzip noch niemand übertragen.…weiterlesen

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