USA: Internet-Provider spionieren Kunden für personalisierte Werbung aus

Schnüffelei und kein Ende. Diesmal stehen ausgerechnet die Provider, die der geneigte Surfer in der Abwehr übertriebener Neugier gemeinhin auf seiner Seite sieht, in der Schmuddelecke. Doch in den ISPs sieht der Kunde fälschlich einen Verbündeten, wie ein Bericht der „Washington Post“ zeigt. Wer dachte, Keylogger würden nur von bösen Passwortknackern benutzt und die Analyse des Surfverhaltens von kommerziellen Unternehmen, sieht sich getäuscht.

An die zehn Prozent amerikanischer Breitband-Kunden wurden von ihren Providern ausgespäht. Dabei wurden die besuchten Webseiten, verschickte E-Mails und Suchanfragen gespeichert und auf die persönlichen Interessen der User hin untersucht. Diese Daten bilden die Basis für die bei Reklamefirmen heißgeliebte und bei Kunden verhasste personalisierte Werbung. Dazu bedienen sich die Verhaltensschnüffler spezieller Programme, die von Unternehmen wie Phorm oder NebuAd entwickelt wurden. Anonymität im Netz? Immer mehr gilt: das ist nichts als ein schöner Traum.[spiegel]

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