Reporter ohne Grenzen – Handbuch für Blogger und Dissidenten im Internet

Reporter ohne Grenzen informiert

Wie bloggt man anonym? Wie informiert man die Öffentlichkeit, wenn man unter einem repressiven, zensierenden Regime lebt? Wie bloggt man überhaupt, und was ist dabei zu beachten? Die Reporter ohne Grenzen haben anläßlich des „Freedom of Expression Day“ ihr Handbuch für Blogger und Cyber-Dissidenten aktualisiert. Peinlichkeit am Rande: die UNESCO hat die Schirmherrschaft über den Tag der Meinungsfreiheit für einen Tag zurückgezogen.

Im Handbuch der ROG finden sich auf 81 Seiten Anleitungen, was Blogs leisten können, wie man die geeignete Blogplattform findet und wie man in den gängigen Suchmaschinen gelistet wird. Erfahrungsberichte aus der Schweiz, Ägypten und Thailand kommen dazu, weiterhin finden sich die leider notwendigen Schutzmaßnahmen, die notwendig werden, lebt man in einem entsprechenden Staat, der die Meinungsfreiheit seiner Bürger nach Möglichkeit beschneidet.

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Für Cyberdissidenten finden sich daher auch Informationen, wie man anonym bloggt, wie man Mail- und andere Kommunikation vor den Augen Dritter verbirgt und wie man Zensurtechniken in diversen Staaten umgehen kann. Der Download ist 2,3MB groß und findet sich direkt bei ROG, Mirrors gibts bei gulli:share oder beim Blue Archive. Weitere Mirror-URLS werden vermutlich hilfreich sein – es ist nicht anzunehmen, dass die Reporter ohne Grenzen in allen Ländern mit bedrohter Meinungs- und Redefreiheit problemlos aufrufbar sind.Peinlich: Unter anderem die UNESCO hat die Schirmherrschaft für den Tag der Meinungsfreiheit inne, legte diesen aber demonstrativ temporär nieder, da sich die Reporter ohne Grenzen „nicht an Absprachen gehalten“ hätten. Konkret habe man nur „das Prinzip eines Tages der Meinungsfreiheit im Internet“ unterstützen, nicht jedoch mit „bestimmten konkreten Veranstaltungen verbunden“ werden wollen.

„Reporter ohne Grenzen“ glaubt hingegen, dass einige der direkt für ihr Zensur– und Unterdrückungsregime angeprangerten Staaten direkt bei der UNESCO protestiert hätten, woraufhin es zu der seltsamen Maßnahme gekommen sei. Als „Feinde der Meinungsfreiheit im Internet“ betrachtet die Organisation beispielsweise Weißrussland, Birma, China, Kuba, Ägypten, Äthiopien, Iran, Nordkorea, Saudi-Arabien, Syrien, Tunesien, Turkmenistan, Usbekistan, Vietnam und Simbabwe. [Gulli]

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