Amerika durchsucht Onlinespiele nach Terroristen – Bin Laden in Second Life?

Ich habe gezögert ob ich zu diesem Schwachsinn etwas schreiben soll. Man bedenke, dass es in Amerika Staaten gibt die mehrmals im Jahr einen Stromausfall haben, wenn sich drei Leute gleichzeitig einen Toast machen wollen. Die Schulbildung in Amerika ist dermaßen gut, dass Sonderschulabrecher aus Deutschland einen Job als Lehrer bekommen (Zurück kommen sie dann als vollausgbildete Homies). In den USA ist das Krankenkassensystem, wenn überhaupt vorhanden, so desolat, dass Bader (frühes 18. Jahrhundert) mittlerweile wieder ein angesehener Beruf ist. Und es gibt noch zig Misstände in dem Land der Doppelmoral. Es scheint, dass der Staat aber immer genug Kohle hat um sich irgendeinen verrückten Schwachsinn auszudenken um das Thema Terrorismus der Welt wieder vor die Füsse zu werfen wie einen verfaulenden Kadaver. Wenn Amerika eine Person wäre, hätte man diese wahrscheinlich schon längst in eine schwerbewachte geschlossene psychiatrische Anstalt für geistig abnorme Gewaltverbrecher gesteckt.

Die Story:

US-Geheimdienste wollen Terroristen in WoW suchen

Gamer aller Länder sollten aufpassen auf welche Art sie ihre Gegner bei World of Warcraft oder anderen Spielen ins Jenseits befördern. Das Office of the Director of National Intelligence (ODNI) arbeitet derzeit ernsthaft an einer Software zur Aufdeckung von Terroristen in Online-Spielen. Derweil arbeiten andere Analysten der Branche an ihren Ausarbeitungen um zu beweisen, warum solche Schritte im Zuge der Terrorbekämpfung völlig sinnlos sind.

Das Projekt „Reynard“ soll zunächst das normale Verhalten in Massively Multiplayer Online Role-Playing Games (MMORPG) untersuchen, um auffälliges Verhalten automatisch davon unterscheiden zu können. Verdächtige Verhaltensweisen und Aktionen von Avataren sollen in Spielen wie World of Warcraft (WoW) und anderen Online-Games identifiziert werden, um die entsprechenden Akteure zu überwachen. Das Projekt „Reynard“ stellt laut dem aktuellen Data Mining Report aber nur den Anfang dar.

Video-Analyse-Tools sollen Gesichter und verdächtige Gegenstände automatisch erkennen, um gefährliche Personen frühzeitig zu identifizieren. Unter Tangram versteht man ein System, dass die virtuelle Welt komplett kontrollieren soll. Angriffe sollen als solche erkannt werden bevor die Täter sie durchführen können. Auch will die Homeland Security ein Programm zur Sammlung und Ausweitung der eigenen Datenbanken erstellen. Primär geht es dabei um gleichartige Handlungsmuster der Avatare, die ihrerseits wieder die Bösen von den Guten trennen sollen.Andere Sicherheitsexperten äusserten erhebliche Bedenken. Sie halten eine Rekrutierung neuer Terroristen über solche Spiele für höchst unwahrscheinlich. Selbst wenn man Gelder ohne jegliche Kontrolle transferieren und sich in virtuellen Welten treffen könnte, sind solche Planspiele nicht mit der Realität vereinbar. Im Fall eines Anschlages sind die Terroristen einem extremen psychischem Druck ausgesetzt, wie will man diese Personen virtuell darauf vorbereiten? Forscher Jim Cooper hält solche Überlegungen für lächerlich. Mit der Wirklichkeit sind solche virtuelle Welten nicht vergleichbar, die Rekrutierung und das Training von Terroristen kann seiner Meinung nach dort nicht effektiv durchgeführt werden.Auch wenn mittlerweile für die Anmeldung bei Second Life lediglich eine funktionierende E-Mail Adresse anstatt einer Kreditkarte ausreicht, werden von den Betreibern der Spiele sämtliche IPs mitgeschnitten. Von Anonymität kann daher keine Rede sein. Salon.com munkelte, vielleicht geht es lediglich darum, die gesetzlichen Grundlagen für die Überwachung in den USA noch mehr auszuweiten. Wenn im echten Leben schon keine Bomben mehr explodieren, muss halt die Second Reality herhalten.

(via TechDirt & Wired Blog & salon.com) [Gulli]
Osama bin laden

Ist er es oder nicht? Osama Bin Laden in 3D

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2 Kommentare - “Amerika durchsucht Onlinespiele nach Terroristen – Bin Laden in Second Life?”

  1. Kgzz Says:

    DAs is doch der grösste schwachsinn den ich bi jezz gehört habe

    was will man denn machn wenn terroristen wow spieln das is doch noch verboten

    omg

  2. don1000 Says:

    ich bin dabei


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