Videoüberwachung von Wiener Mistkübeln

Die Datenschutzkommission im Bundeskanzleramt hat heute die Videoüberwachung von Müllräumen und Aufzügen genehmigt.[1] Für diese Idee erhielt Wohnbaustadtrat Michael Ludwig bereits eine Nominierung bei den Big Brother Awards.[2]
Der Verein „Wiener Wohnen“ erwartet aufgrund der Videoüberwachung weniger Vandalismus in den Wiener Gemeindebauten. Trotz der Tatsache, dass das Filmen von Hauseingängen und Stiegenhäusern nicht erlaubt ist, stellt diese neue Form der Überwachung eine massive Einschränkung der Privatsphäre da.
Anstatt sich der sozialen Probleme in den Gemeindebauten zu stellen, geht die Verwaltung den einfachsten Weg. Gleichzeitig kostet die geplante Überwachung Unmengen an Geld, die sich niemals durch den eventuell verhinderten Vandalismus decken. Wie schon bei der Videoüberwachung der U-Bahnen begeht die Verwaltung den Fehler nicht nachzurechnen.

Die Piratenpartei Österreichs fordert die Verwerfung dieses Projektes, um stattdessen auf die wahren Probleme der Bevölkerung einzugehen.
„Diese Steuergelder könnte man auch in das Bildungssystem investieren, um den Jugendlichen eine Zukunft zu schenken, in der sie nicht auf die Idee kommen fremdes Eigentum zu zerstören“, stellt der Bundesvorstand geschlossen fest.

[1] http://www.dsk.gv.at/Bekanntmachung_wienerwohnen.htm
[2] http://www.bigbrotherawards.at

[3] http://ppoe.or.at/node/292

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