Kaspersky Lab präsentiert die Hitliste der Extremviren für das Jahr 2007

Moskau/Ingolstadt (pts/21.02.2008/13:20) – Im Jahr 2007 nahm Kaspersky Lab 237.244 neue Schadprogramme in seine Datenbanken auf. Sie unterschieden sich in Verbreitung und Größe, im Grad der angerichteten Verwüstung und der betroffenen Systeme. Einige Schädlinge bemühten sich, möglichst wenig aufzufallen, andere holten den Holzhammer heraus, um Sicherheitssoftware außer Betrieb zu setzen. Kaspersky Lab hat die „Extremviren“ in zehn Kategorien eingeteilt:

1. „Gierigster Schädling im Bank-Bereich“: Eine Modifikation von Trojan-Spy.Win32.Delf.qg steht in dieser Kategorie ganz oben. Sie richtete sich gegen die Kunden von insgesamt 147 Banken gleichzeitig.

2. „Gierigster Schädling für elektronische Geldsysteme“: Mit einem Befall von vier elektronischen Geldsystemen konnte sich im zurückliegenden Jahr Trojan-PSW.Win32.VB.kq gegen seine Konkurrenten durchsetzen.

3. „Gierigster Schädling für Key Cards“: Trojan-Spy.Win32.Banker.ciy hat gleich fünf elektronische Geldkartensysteme angegriffen und kann sich damit als Negativbeispiel in dieser Kategorie behaupten.

4. „Bestversteckter Schädling“: Trojan-Downloader.Win32.Delf.ain war zwölffach von verschiedenen Komprimierungsprogrammen gepackt und versteckte sich damit mit weit größerem Aufwand als die Konkurrenz.

5. „Kleinster Schädling“: Mit einer Größe von gerade einmal 9 Byte konnte sich im letzten Jahr Trojan.DOS.DiskEraser.b als der Allerkleinste behaupten. Ungeachtet dessen war er in der Lage, Festplatteninhalt zu vernichten.

6. „Größter Schädling“: Größter Verschwender von Speicherplatz wurde in der Jahresbilanz eine der Modifikationen von Trojan.Win32.KillFiles.mb, deren Größe gewaltige 743 MB betrug.

7. „Feindseligster Schädling“: Das Programm, das sich am heftigsten gegen Schutzsoftware wehrte, war Backdoor.Win32.Aebot.e Er vollzog sein Vernichtungswerk auf vielfältige Weise: im Speicher, durch Abbruch des Services und Blockierung der Updates sowie durch die Zerstörung unterschiedlicher Firewalls, Werkzeuge des System-Monitoring und Antivirenprodukten und vielem mehr.

8. „Im E-Mail-Traffic am weitesten verbreiteter Schädling“: Wie zu erwarten, nimmt die Spitzenposition dieser Kategorie der alte Bekannte Email-Worm.Win32.Netsky.q ein. Seine Präsenz im schädlichen Traffic betrug durchschnittlich 15 Prozent.

9. „Am weitesten verbreitete Familie unter den Trojanern“: Die Familie mit dem größten Verbreitungsgrad war 2007 Trojan-Downloader.Win32.Agent. Mit 6.474 vormals nicht bekannten Modifikationen schlug sie die Konkurrenz um Längen.

10. „Am weitesten verbreitete Familie unter Viren und Würmern“: Email-Worm.Win32.Zhelatin hat sich 2007 mit 1.103 Modifikationen weltweit am stärksten verbreitet.

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