Staatsanwaltschaft versteigert Tatwaffen im Internet

Absurd und peinlich: Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat beschlagnahmte Messer und Baseballschläger im Internet versteigert. Justizsenator Lüdemann spricht von einer „gedankenlosen und völlig indiskutablen“ Aktion – und wird von der Opposition scharf kritisiert.

Das Angebot war reichhaltig: Messer, Baseballschläger und Spraydosen hat die Staatsanwaltschaft Hamburg im Internet über eine Seite des Zolls versteigert – dabei handelte es sich um von der Polizei sichergestellte Waffen und Gegenstände.

Justizsenator Carsten Lüdemann bestätigte heute entsprechende Presseberichte. In welchem Umfang und über welchen Zeitraum dies geschehen sei, konnte seine Sprecherin auf Anfrage nicht sagen. Lüdemann erklärte jedoch, der Chef der Staatsanwaltschaft habe die „gedankenlose und völlig indiskutable Aktion“ inzwischen gestoppt.

Die Opposition kritisierte den CDU-Politiker scharf. Dass die ihm unterstellte Behörde Waffen „wieder unters Volk bringt, die die Polizei in nicht ungefährlichen Einsätzen aus dem Verkehr zieht“, sei der „Gipfel an Absurdität“, erklärte die GAL-Bürgerschaftsfraktion. Diese „nicht hinnehmbare politische Instinktlosigkeit“ belege, dass der Senat „die politische Ächtung von Waffen offenbar nicht…mehr

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