„Deutsche so wohlhabend wie noch nie“

Meine Meinung:

Wieder ein Bericht der mich auflachen lässt! :-))

Die Unis und Callcenter in Österreich sind voll mit unseren deutschen Freunden, zig Fernsehstaffeln bringen Berichte über Deutsche die auswandern, Deutsche vor der Armutsgrenze, Hartz4 (der grösste soziale Schwachsinn der Deutschen Regierung überhaupt) Opfer, Deutsche in der Schuldenfalle, Menschen die Auswandern weil sie in Deutschland keinen Job bekommen und und und.

Letztens war ein Bericht in einer Wirtschaftszeitschrift, dass Deutschland sein KnowHow ans Ausland verliert, weil sie Forschern keine ordentliche Plattform bieten und ihnen zu wenig zahlen. Ganze Berufsgruppen wie Ärzte, Bauarbeiter usw in Länder auswandern wo sie mehr verdienen. Deutsche Pensionisten die nach Österreich kommen weil sie in Österreich mehr bekommen für ihr Geld usw.

Was ist das für ein Bericht? Na klar, wenn man € 100,- durch 5 teilt bekommt jeder mehr als wenn man ihn durch 10 teilt.

 Bericht:

Florian Rötzer 04.01.2008

Durchschnittlich soll jeder Deutsche fast 58.000 Euro auf dem Konto haben

Erfreuliches meldet die Dresdner Bank. Die Deutschen seien, so heißt es, „so wohlhabend wie noch nie“. Das Bruttogeldvermögen stieg um 5 Prozent im letzten Jahr, auch die Sparquote hat zugenommen.

Das freut auch manchen Vertreter der Medien. So meldet die Welt, dass jeder Deutsche durchschnittlich rund 58.000 Euro auf dem Konto habe. Schön wird man sich denken, wenn man dies oder mehr besitzt, seltsam mag dies für denjenigen klingen, der wenig oder nichts auf dem Konto hat oder gar verschuldet ist. Mit Statistik lässt sich viel machen, in diesem Fall verschleiert das Wort „durchschnittlich“ die wirklichen Verhältnisse, wie dies auch unlängst bei der hoffnungsfrohen Prognose der Gesellschaft für Konsumforschung der Fall gewesen ist (2008 soll jeder Bürger 700 Euro mehr in der Tasche haben).

Das Bruttogeldvermögen der Deutschen ist 2007 nach den Angaben der Dresdner Bank auf 4,76 Billionen Euro gestiegen. Der Anstieg verdankt sich vor allem den gestiegenen Aktienwerten. Darauf seien 40 Prozent des Vermögenszuwachses von 230 Milliarden Euro zurückzuführen. 60 kamen als neue Anlagemittel dazu. Die Sparquote ist allerdings nur von 10,5 auf 10,8 Prozent gestiegen, was die Ökonomen auf die Mehrwertsteuererhöhung zurückführen. Die habe 2006 dazu geführt, noch schnell größere Käufe vorzuziehen.

Netto sei allerdings Geld aus den Aktienanlagen herausgeholt worden. Die „Turbulenzen an den Finanzmärkten“ hätten die Deutschen noch einmal gestärkt, nicht auf das Risiko zu setzen. Das mag, mit Blick auf die USA und manche Bankenkrise auch in Deutschland, nicht ganz unvernünftig sein, scheint aber die Ökonomen der Dresdner Bank nicht übermäßig zu freuen. Gerne investierten die Deutschen offenbar in die private Altersvorsorge, der „Rekordkurs insbesondere bei den Riester-Renten“ habe sich fortgesetzt. Auch das scheint überaus vernünftig zu sein, wenn nicht doch die jetzt diskutierte Mindestrente eingeführt werden sollte. Seltsamerweise macht hier die SPD in Form des Arbeitsministers aber einen Spagat und fordert den Mindestlohn, lehnt aber die Mindestrente ab.…mehr

Quelle: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26990/1.html 
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