No-Go-Areas in russischen Städten

 

Mein Kommentar:

Nicht fast täglich, sondern täglich sind Berichte von fremdenhassmotivierten Übergriffen  in der Welt zu lesen. Erschreckend sind die Brutalität und die Selbstverständlichkeit mit der vorgegangen wird.

Vielleicht werde ich mehrmals in diesem Jahr solche Berichte in meinen Blog stellen und es werden sich viele wundern wo es überall Fremdenhass gibt.

Ausländerfeindlichkeit, oder die Abneigung des Unbekannten gibt es auf der ganzen Welt und nicht nur in den „bösen Naziländern“ wie Österreich und Deutschland.

„Danke Amerika und Israel (wahrscheinlich gibt es wieder einen Aufschrei weil ich nur das Land erwähnt habe), dass ihr die ganze Welt auf uns aufhetzt uns bei jeder Gelegenheit unsere Erbschuld vor Augen haltet, obwohl fast 60 Jahre vergangen sind und die heutigen Generationen mit den Anschuldigungen nichts mehr zu tun haben wollen!!!“

 Uns werden von Ländern Beschuldigungen an den Kopf geworfen die am meisten Dreck am Stecken haben. Die Kriege Amerikas brauche ich nicht aufzuzählen und der Nahostkonflikt ist sowieso seit der Gründung Israels in unseren Köpfen und täglich in den Nachrichten. Aber das ist ein anderes Thema.

Fremdenhass hat schon jeder einmal zu spüren bekommen, auch ich als Österreicher. Auch diese Geschichten werde ich vielleicht einmal hier schreiben.

Der Bericht 

Aus Woronesch berichtet Oliver Bilger

Die bittere Auszeichnung hat nicht viel geändert. Vor drei Jahren wurde Woronesch zur Hauptstadt des russischen Rassismus erklärt. Mehrere Initiativen kämpfen seitdem gegen Diskriminierung und Gewalt. Doch nach wie vor gibt es für Ausländer No-Go-Areas in Woronesch – so wie im ganzen Land.

Woronesch – Mit Metallknüppeln und Messern fielen sie über ihn her. Wenig später war Enrique Arturo Angeles Hurtado tot. Totgeprügelt. Seine gebräunte Haut und die fremden Gesichtszüge kosteten den Peruaner an einem Sonntagnachmittag im Herbst 2005 das Leben. Zwischen Eichen und Birken, am Rand der zentralrussischen Provinzstadt Woronesch, griff eine Horde russischer Jugendlicher den Studenten beim Spazieren an. Der Peruaner hatte keine Chance.

Ein Jahr vor dieser Tat hatten Rassisten einen 24 Jahre alten Medizinstudenten aus dem westafrikanischen Guinea-Bissau in der Innenstadt erstochen. Journalisten erklärten das fast 900.000 Einwohner zählende Woronesch vor zwei Jahren zur Hauptstadt des russischen Fremdenhasses. Auf die Morde folgten Versuche, die Fremdenfeindlichkeit zu bekämpfen. …mehr

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,523457,00.html 
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