YouTube sperrt ägyptischen Menschenrechtsblogger

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Website for Kareem

Vor einiger Zeit schrieb ich einen Artikel über rechtsradikale Inhalte in Youtube. Filme von rechtsradikalen Veranstaltungen, rechtsradikale Musikgruppen, Aufrufe von Nazis zu ihren Veranstaltungen zu kommen, Verfolgungen von Ausländern per Handykamera wo die Adresse mitgefilmt wird, mit der Aufforderung diese Menschen zu suchen und, und, und………..
Ich habe gehofft dass Youtube bald etwas dagegen unternimmt………………………

Wie man in diesem Artikel von Heise lesen kann, unternehmen sie nichts gegen die rechtsradikalen Inhalte sondern sperren Menschenrechtsaktivisten die unter einem Regime leben und über diese Plattform, so viele Menschen wie möglich erreichen wollen, um auf die Missstände in ihrem Land aufmerksam zu machen.

Machen sie sich ihr eigenes Bild.

Suchen sie in Google/Youtube auch nach rechtsradikalen Inhalten und wundern sie sich, vielleicht unternehmen sie auch was

YouTube hat einen der bekanntesten kritischen Blogger aus Ägypten ausgesperrt. Wael Abbas setzt sich in seinem Blog für Menschenrechte ein und ist bekannt geworden, als er Ende 2006 ein Video veröffentlichte, in dem zu sehen ist, wie ägyptische Polizisten einen Gefangenen foltern. Aufgrund des Videos, das es noch bei LiveLeak gibt, wurden sogar zwei Polizisten wegen Folter verurteilt.

Gibt man die URL für den Account von Abbas ein (youtube.com/user/waelabbas), so heißt es, dass dieser gesperrt wurde. Damit wurden Bilder und Videos über Polizeibrutalität, Demonstrationen gegen die Regierung und Unregelmäßigkeiten bei den Wahlen von YouTube unzugänglich gemacht.

Abbas sagt, er habe von YouTube, das von Google gekauft wurde, eine E-Mail erhalten, in der ihm erklärt wurde, dass sein Account aufgrund zahlreicher Proteste gesperrt worden sei. Ägypten ist bekannt dafür, dass dort gefoltert und hart gegen politische Opposition vorgegangen wird. Auch um die Pressefreiheit steht es nicht gut. Um so wichtiger war die Möglichkeit für Oppositionelle und Regimekritiker, Informationen über das Internet veröffentlichen zu können (siehe dazu: Blogger, Polizei, Folter und Video-Beweise). In diesem Jahr wurden nicht nur 12 Journalisten zu Gefängnisstrafen verurteilt, weil sie angeblich den Präsidenten Mubarak diffamiert haben, sondern auch ein Blogger. Abdel Kareem wurde u. a. wegen der Beleidigung des ägyptischen Präsidenten Anfang des Jahres zu vier Jahren Haft verurteilt. Nach Berichten ist er überdies im Gefängnis gefoltert worden. Eine Untersuchung der Vorwürfe hat die Staatsanwaltschaft bislang nicht eingeleitet.

Möglicherweise hat YouTube den Account gesperrt, weil die Bilder und Videos übermäßige Gewalt zeigten. Gamal Eid, der Leiter des Arabic Network for Human Rights Information, meint allerdings, dass es das Ziel von Abbas war, die Polizeibrutalität öffentlich zu machen und nicht Gewaltdarstellungen als solche zu verbreiten. Auch der ägyptische Blogger Elijah Zarwan vermutet, dass YouTube nicht auf die ägyptische Regierung reagierte, aber er meint, die Bilder zu zensieren, weil sie manche Menschen als verstörend empfinden, sei nicht richtig. (fr/Telepolis)

Free Kareem.org

quelle:http://www.heise.de/newsticker/meldung/99658/from/rss09

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