Archiv für November 2007

YouTube sperrt ägyptischen Menschenrechtsblogger

11/28/2007

kareem.jpg

Website for Kareem

Vor einiger Zeit schrieb ich einen Artikel über rechtsradikale Inhalte in Youtube. Filme von rechtsradikalen Veranstaltungen, rechtsradikale Musikgruppen, Aufrufe von Nazis zu ihren Veranstaltungen zu kommen, Verfolgungen von Ausländern per Handykamera wo die Adresse mitgefilmt wird, mit der Aufforderung diese Menschen zu suchen und, und, und………..
Ich habe gehofft dass Youtube bald etwas dagegen unternimmt………………………

Wie man in diesem Artikel von Heise lesen kann, unternehmen sie nichts gegen die rechtsradikalen Inhalte sondern sperren Menschenrechtsaktivisten die unter einem Regime leben und über diese Plattform, so viele Menschen wie möglich erreichen wollen, um auf die Missstände in ihrem Land aufmerksam zu machen.

Machen sie sich ihr eigenes Bild.

Suchen sie in Google/Youtube auch nach rechtsradikalen Inhalten und wundern sie sich, vielleicht unternehmen sie auch was

YouTube hat einen der bekanntesten kritischen Blogger aus Ägypten ausgesperrt. Wael Abbas setzt sich in seinem Blog für Menschenrechte ein und ist bekannt geworden, als er Ende 2006 ein Video veröffentlichte, in dem zu sehen ist, wie ägyptische Polizisten einen Gefangenen foltern. Aufgrund des Videos, das es noch bei LiveLeak gibt, wurden sogar zwei Polizisten wegen Folter verurteilt.

Gibt man die URL für den Account von Abbas ein (youtube.com/user/waelabbas), so heißt es, dass dieser gesperrt wurde. Damit wurden Bilder und Videos über Polizeibrutalität, Demonstrationen gegen die Regierung und Unregelmäßigkeiten bei den Wahlen von YouTube unzugänglich gemacht.

Abbas sagt, er habe von YouTube, das von Google gekauft wurde, eine E-Mail erhalten, in der ihm erklärt wurde, dass sein Account aufgrund zahlreicher Proteste gesperrt worden sei. Ägypten ist bekannt dafür, dass dort gefoltert und hart gegen politische Opposition vorgegangen wird. Auch um die Pressefreiheit steht es nicht gut. Um so wichtiger war die Möglichkeit für Oppositionelle und Regimekritiker, Informationen über das Internet veröffentlichen zu können (siehe dazu: Blogger, Polizei, Folter und Video-Beweise). In diesem Jahr wurden nicht nur 12 Journalisten zu Gefängnisstrafen verurteilt, weil sie angeblich den Präsidenten Mubarak diffamiert haben, sondern auch ein Blogger. Abdel Kareem wurde u. a. wegen der Beleidigung des ägyptischen Präsidenten Anfang des Jahres zu vier Jahren Haft verurteilt. Nach Berichten ist er überdies im Gefängnis gefoltert worden. Eine Untersuchung der Vorwürfe hat die Staatsanwaltschaft bislang nicht eingeleitet.

Möglicherweise hat YouTube den Account gesperrt, weil die Bilder und Videos übermäßige Gewalt zeigten. Gamal Eid, der Leiter des Arabic Network for Human Rights Information, meint allerdings, dass es das Ziel von Abbas war, die Polizeibrutalität öffentlich zu machen und nicht Gewaltdarstellungen als solche zu verbreiten. Auch der ägyptische Blogger Elijah Zarwan vermutet, dass YouTube nicht auf die ägyptische Regierung reagierte, aber er meint, die Bilder zu zensieren, weil sie manche Menschen als verstörend empfinden, sei nicht richtig. (fr/Telepolis)

Free Kareem.org

quelle:http://www.heise.de/newsticker/meldung/99658/from/rss09

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Egoshooter + Deathmetal = Amokläufer

11/23/2007

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Die Erde ist eine Scheibe, ein Zug ein eisernes Teufelspferd, im Meer leben Ungeheuer und Dieter Bohlen kann singen.

Die Menschen haben sich die letzten 300 Jahre nicht verändert. Wie kann man behaupten das Spiele und Musik einen Jungen zum Amokläufer machen. Ich wäre dann der nächste Amokläufer und mit mir wahrscheinlich zig Millionen Rockfans die sich bei einem Spiel entspannen und dabei ihre Lieblingsmusik hören.
Die Verantwortlichen können natürlich nicht zugeben dass sie sich falsch verhalten haben, oder die Anzeichen nicht erkannt haben.
Das ein Jugendlicher in einer schweren Phase wie der Pubertät sich in Emotionen stark reinsteigern oder besser gesagt reinleben kann ist auch keine neue Geschichte.
Das natürlich der „sozial“ angehauchte Hip Hopper (weißt du…) von neben an den Täter genauso verarscht hat, wie die Mädchen in der Schule. Und die Streber sich von ihm abgewand haben, weil die Mama sie vor solchen Typen immer warnten (jetzt denken manche, zu recht), machte die ganze Situation wahrscheinlich nicht einfacher. Die Eltern haben auch nichts gemerkt, er war wie immer (-so war er seit seiner Geburt), nein er hat sich nicht verändert.
„Ist ihnen nichts aufgefallen“? „Doch bei Britt gibt es nur noch Wiederholungen“!
Im vierten läuft Knight Rider, und die Hansi Hinterseer Show war ein Traum.
!!!Das sich die Eltern um den Jungen gekümmert haben glaube ich einfach nicht!!!
Alle suchen die Schuld wo anders. Die Schule, die Schulkameraden, die Eltern, der Staat.
Wir leben in einer anonymisierten Welt. Keiner will sich um den anderen Kümmern. Man hat selber genug mit sich zu tun. Da nehme ich mich nicht aus. Du hast Probleme? Ich auch. Ich möchte mir deine Probleme nicht anhören. Genau so sind die Reaktionen.
Die Egalität gegenüber seinen Mitmenschen ist legalisiert und oft auch gewollt.

Umso Egoistischer wir werden, desto lauter werden die Aktionen der Menschen die etwas sagen wollen.

AmokWiki

Am 29.01.07 gefunden und ich bin Stolz darau das die EWTO der gleichen Meinung ist.

EWTO_Artikel

Kongress billigt Überwachungsgesetz

11/23/2007

abhoren.jpg Überwachung ist für mich eines der grössten Unwörter seit 2001.
Wir wollen alle friedlich leben. Und wir möchten uns keine Sorgen um unsere Familie und Freunde machen müssen. Doch schön langsam mache ich mir um unsere Freiheit grosse Sorgen. Die Welt verändert sich in eine Richtung die nichts gutes erahnen lässt. Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, dass wir sozial in eine düstere Dark Sci-Fi Film ähnliche Welt rübergleiten. Hier ist ein Beriocht aus Amerika, aber genauso sieht es schon in vielen anderen Ländern aus und die EU macht hier keine ausnahme.

Kongress billigt Überwachungsgesetz:

quelle: Original von der Taz

US-Geheimdienste dürfen Telefonate und Mails von Ausländern künftig ohne Richter-Erlaubnis überwachen. Die Demokraten stimmten dem zu.

US-Präsident George W. Bush hat seine Art des Antiterrorkampfes auf ganzer Linie durchgesetzt. Am Wochenende stimmten beide Häuser des Kongresses Änderungen der Antiterrorgesetze zu, mit denen die Befugnisse des Geheimdienstes bei Terrorverdächtigen im Ausland deutlich ausgeweitet werden und auch zuvor illegal praktiziertes Abhören der eigenen Bürgern legalisiert werden.

Nach tagelangen heftigen Debatten stimmte am Samstagabend das Repräsentantenhaus mit 227 zu 183 Stimmen den Maßnahmen zu, die es Geheimdienstmitarbeitern erlauben, ohne vorherige gerichtliche Genehmigung Telefongespräche und E-Mails im Ausland, die über US-Leitungen laufen, abzuhören. Die Regelungen gelten zunächst für ein halbes Jahr und müssen dann erneut im Kongress abgestimmt werden. Am Freitagabend hatte bereits der Senat das Gesetz mit 60 zu 28 Stimmen gebilligt.
„Dieses Gesetz tut der Verfassung der Vereinigten Staaten Gewalt an“, sagte die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, unmittelbar vor der Abstimmung. Tatsächlich ist das jetzt beschlossene Überwachungsgesetz prinzipiell nicht auf telefonische oder elektronische Kommunikationen zwischen Ausländern beschränkt. So hat nicht nur der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im Repräsentantenhaus, der Demokrat Silvestre Reyes, den Verdacht, es gehe der Bush-Regierung um die Befugnis, sämtliche Gespräche von US-Bürgern mit dem Ausland zu überwachen, sobald sie nach unkontrollierter Ansicht der US-Geheimdienste irgendetwas mit al-Qaida und einem Terrorverdacht zu tun haben könnten.

Vor 18 Monaten hatte die New York Times zahlreiche Abhöraktionen der Geheimdienste und Überwachungen von US-Bürgern aufgedeckt, die die Bush-Regierung mit ihren weitreichenden Befugnissen im Antiterrorkampf rechtfertig und nun offiziell legitimieren will.

Dem stimmten jetzt trotz aller Bedenken genug Demokraten zu, offenbar vor allem, um in Sicherheitsfragen nicht als nachlässig zu gelten und im Präsidentschaftswahlkampf als „Vaterlandsgefährder“ gebrandmarkt zu werden.

„Ohne dieses Gesetz werden unsere Geheimdienste weiter behindert, essenzielle Informationen über Terroristen zu sammeln“, sagte der republikanische Abgeordnete Lamar Smith in der Debatte. „Amerika zu schützen ist unser feierlichste Pflicht, und ich dringe darauf, das Gesetz ohne Verzögerung zu verabschieden“, sagte Präsident Bush vor der Abstimmung. Nur mit diesem Gesetz könne die Sicherheit der USA vor weiteren Terroranschlägen gewährleistet werden. Geheimdienstdirektor Mike McConnel habe versicherte, das Gesetz gebe ihm die Vollmachten an die Hand, die er benötige, um das Land zu schützen.

Bürgerrechtler kritisierten, das Gesetz fasse den „Terrorverdacht“ dermaßen weit, dass es Tür und Tor öffne, alle US-Bürger ohne gerichtliche Kontrolle abzuhören und ihre Telefonate und Mails ins Ausland zu überwachen. Dies sei eine „vollkommen überflüssige Ausweitung der Befugnisse, die Amerikaner auszuspionieren“, kommentierte die New York Times.

Zudem unterzeichnete Präsident Bush ein Gesetz, mit dem binnen drei Jahren die gesamte Fracht von Passagierflugzeugen gründlich überprüft werden soll. Binnen fünf Jahren sollen auch die Kontrollen der Container verschärft werden, die per Schiff die USA anlaufen, um etwa atomare Substanzen der Güter aufzuspüren. George W. Bush sagte, das Gesetz baue auf den erheblichen Fortschritten auf, die zum Schutz der Amerikaner seit den Anschlägen vom 11. September 2001 bereits erzielt worden seien. Knapp sechs Jahre danach hätte man nunmehr 80 Prozent der Empfehlungen zum Schutz der US-Bevölkerung umgesetzt, meinte der ehemalige stellvertretende Vorsitzende der 9/11-Kommission, Lee Hamilton.

GEN 2.0

11/20/2007

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Mit deCODEme bieten nun drei Firmen die Möglichkeit an, seine genetische Daten zu analysieren und sie über das Internet erkunden und mit den Daten anderer vergleichen zu können
Auch in der Genforschung kommen die Entwicklungen rasant. Noch ist es erst ein paar Jahre her, dass erstmals das Genom von Menschen ganz sequenziert worden ist – mit enormen Kosten. Es war die Stunde von Craig Venter, der das mit Steuergeldern gemächlich arbeitende Humangenomprojekt mit seinem Unternehmen und einer neuen Methode, dem Schrottschussverfahren, vor sich her getrieben hat. Plötzlich ging alles schnell. „Speed matters“ war der Slogan Venters, der mittlerweile an der Entwicklung neuer Lebensformen arbeitet. Sein Genom hat er sequenziert und sogar in dem Open-Access-Journal PLoS [extern] veröffentlicht. Mittlerweile bieten einige Start-up-Unternehmen im Stil von Gen 2.0-Projekten allen Menschen die Möglichkeit an, ihre genetischen Eigenschaften kennen zu lernen – und damit auch zu erfahren, welches vermeintliches Risiko sie haben, bestimmte Krankheiten zu erhalten.

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Einblick in das Genom von Craig Venter. Bild: PLoS

Letzten Freitag hat das in Island ansässige Unternehmen [extern] deCODE genetics die Eröffnung von [extern] deCODEme angekündigt. Wer mehr über seinen genetischen Code erfahren will, der kann dort einen Account anlegen und für 985 US-Dollar eine Speichelprobe einschicken. Diese wird dann auf angeblich mehr als eine Million Genvarianten oder [extern] SNPs untersucht, das Ergebnis lässt sich auf der Website einsehen und aufgrund des Abgleichs mit genetischen Profilen von „hunderttausend anderen Menschen“ analysieren oder auch mit den genetischen Profilen von Verwandten und Freunden vergleichen.

So kann man sehen, woher die eigenen Vorfahren vermutlich stammen oder sieht die Wahrscheinlichkeit, bestimmte Krankheiten zu bekommen. Versprochen wird, sich selbst besser kennen zu lernen und eine stärkere Kontrolle über seine Gesundheit und seinen Lebensstil zu erhalten. Man wird sich also stärker mit wachsender Wahrscheinlichkeit, Brustkrebs, Asthma, Diabetes oder Arthritis erhalten zu können, überwachen und entsprechende Vorsorge leisten. Ob man dabei gesünder bleibt und glücklicher wird, ist eine andere Frage.
SNP-Chips des Herstellers Affymetrix

Analysiert wird jedoch nicht das gesamte Genom, sondern es wird mit so genannenten SNP-Chips nach den individuellen genetischen Unterschieden gesucht. Die Single Nucleotide Polymorphisms sind die individuell unterschiedlichen Basenpaare. Weit über 99 Prozent des Genoms ist bei allen Menschen identisch, sagen die Wissenschaftler, doch bei jedem 500sten oder 1000sten Basenpaar ist ein Baustein vertauscht. Man geht davon aus, dass unter den mehr als drei Milliarden Basenpaaren so 3-6 Millionen Variationen vorkommen. Wenn ein Prozent einer Population eine solche Variation aufweist, dann nennt man dies einen SNP. Diese SNPs können sich auf Entstehung und Verlauf von Krankheiten auswirken, aber auch beispielsweise Folgen für die Wirkung von Medikamenten haben. Da für viele verbreitete Erkrankungen nur eine Korrelation zu bestimmten SNPs vorliegt, sind Angaben zur Wahrscheinlichkeit des Risikos meist nicht sonderlich zuverlässig, sondern eher eine Frage der Interpretation.
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Mit SNP-Chips lassen sich mehrere Tausend der SNPs testen, deCODEme erklärt, dass die eingeschickten Proben auf eine Million SNPs getestet werden. Für 17 der mit bestimmten SNPs zusammenhängenden Krankheiten können dann Risikowerte bestimmt werden. Zudem wird das Y-Chromosom und die DNA der Mitochondrien analysiert, die unverändert weiter gegeben werden, um sie die genetische Herkunft zu bestimmen.

Through deCODEme™ you can take steps toward learning how your genome makes you unique, in the context of cutting edge science and in ways that are both fascinating and informative. You can learn about your ancestry, about obvious and potentially quirky traits, and whether you have certain genetic variations that are known to be associated with an above or below average risk of certain common diseases. You can even decide with family and friends to compare genomes and discover which blocks of DNA code you share. As new discoveries are made, you will receive updates and be able to check your genome against the breakthroughs in the headlines.

Der Kunde zahlt nicht nur für den Dienst und die möglichen neuen Kenntnisse über etwaige genetische Risiken, die teilweise beruhigen, aber auch in Angst versetzen können, aber doch nur Wahrscheinlichkeiten bleiben, er gibt seine genetischen Daten auch dem Unternehmen deCODE, das damit seine Datenbank verbessert und ausbaut. Das Unternehmen hat nach einigen politischen [local] Diskussionen 2000 damit begonnen, mit einer exklusiven Verwertungslizenz eine Gendatenbank der Bevölkerung Islands aufzubauen, zusammen mit zahlreichen weiteren Angaben wie Krankheiten, Dauer der Erkrankung, Symptome, Behandlung etc.. die in Arztpraxen und Krankenhäusern digital vorliegen und nicht auf eine bestimmte Person zurückführbar sind ([local] Gendatenbank für eine ganze Nation).

Versichert wird nun auch den möglichen Kunden von deCOCEme, dass die persönlichen genetischen Daten durch die „höchsten Sicherheits- und Datenschutzvorkehrungen“ geschützt seien. Angeblich könne das Unternehmen die genetischen Daten nicht mit ihren Besitzern identifizieren, da die Postadresse, die angegeben werden muss, um den Behälter für die Genprobe zu erhalten, wieder gelöscht werden könne, die Email-Adresse und der Benutzernamen könnten beliebig gewählt und verändert werden. Die Kunden können zusätzliche Informationen zu ihrer Genanalyse einfügen, aber entscheiden, wer auf sie zugreifen kann. Man kann ganz nach Web 2.0-Stil Freundeslisten schaffen. Der Zugriff auf die eigenen Daten ist mit einem Kennwort geschützt, die Daten kann man auch in einer kennwortgeschützten Datei auf den eigenen Rechner herunterladen. Man darf vermuten, wenn die Daten über das Netz eingesehen und heruntergeladen werden können, dass irgendwann eine der Datenbanken auch geknackt wird, aber auch, dass die Menschen womöglich mi ihren genetischem Daten ebenso freizügig umgehen, wie sie dies oft auch sonst mit ihren persönlichen Daten im Web 2.0 machen.
Werbung von deCOCEme

Allerdings macht deCODE deutlich, dass die Kundenangaben wie Alter, Geschlecht, Verbindungen des genetischen Profils mit Krankheiten etc, „statistisch“ ausgewertet werden. Man werde aber die Identität der Kunden nicht offen legen. Man werde die persönlichen und genetischen Daten keiner dritten Partei wie Versicherungsunternehmen oder Behörden weitergeben, heißt es, wenn dies nicht ausdrücklich gestattet wurde. Der Zugriff auf die genetischen Daten auf der Webseite „myCODE“ mit dem HTTPS-Standard verschlüsselt. Die Server seien sicher, wird ebenfalls versprochen. Man kann seine Daten auch wieder löschen. Allerdings geschieht dies erst 60 Tage später; „um zu verhindern, dass die Daten zufällig oder böswillig entfernt werden“, und sie können auch weiterhin in den Archiven bleiben.

Freilich ist deCODEme nicht alleine. Es gibt zwei weitere Unternehmen, [extern] 23andMe – [extern] finanziert von Google, da die Mitbegründerin Anne Wojcicki mit Sergey Brin verheiratet ist – sowie das noch in den Startlöchern steckende [extern] Navigenics, die ähnliche Dienste anbieten. Beide besitzen aber weder die Erfahrung, die Techniken und eine so große Gendatenbank wie deCODE, was dem isländischen Unternehmen auch im Hinblick auf Zuverlässigkeit einen Vorteil verschaffen dürfte.

23andMe analysiert die Proben mit einem Chip nur für 600.000 SNPs, verlangt aber 1000 US-Dollar. Zudem scheint man offener mit den Daten umzugehen, da es heißt, dass man die genetischen und phänotypischen Daten nutzen will, um selbst Forschung durchzuführen. Man wird sie auch gegen Geld an Firmen oder Forschungsinstitute weitergeben. Diese können dann die Datenbanken nutzen, sollen aber die Daten nicht mit den Personen in Verbindung bringen können. Phänotypische Daten (Körpergröße, Augenfarbe, Blutdruck, Krankheiten etc.) würde man nur mit ausdrücklicher Zustimmung sammeln. An Dritte würden die Daten ohne Namen weiter gegeben. Im Unterschied zu deCODEme werden auch Namen, Adressen, Kreditkarten- und Telefonnummern sowie Email-Adressen gesammelt und gespeichert. Interessant ist freilich auch, dass 23andMe darauf aufmerksam macht, dass die persönlichen Informationen auch an Behörden weiter gegeben werden müssen, falls beispielsweise eine richterliche Anordnung dafür vorliegt.

Quelle: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26635/1.html

Überwachung schützt…………

11/06/2007

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…………vor Terroristen!
Schützt Überwachung vor Terroristen?
Ich habe nichts zu verbergen!
Habe ich nichts zu verbergen?

Es ist erstaunlich wie viel man sich einreden lässt nur damit man seinen Alltagstrott nicht stört. Schließlich bedeutet sich eine eigene Meinung bilden und darüber nachzudenken auch einen gewissen Aufwand. Und man hat schon genug damit zu tun die täglichen Dinge im Leben zu bewältigen um sich in Ruhe vor den Fernseher knallen zu können.

Was bedeutet Überwachung eigentlich?

Sie fühlen die Überwachung aber erkennen das Gefühl nicht. Und irgendwie Gewöhnt man sich auch an das Gefühl wie andauernde leichte Rückenschmerzen. Die hat man halt.

Sie sehen die Überwachung, aber glauben nicht, dass man so viele Menschen auseinander halten kann. Und um so öfter sie eine Kamera sehen desto selbstverständlicher wird sie. Wenn sie in den Wald gehen wissen sie ja auch nicht, an wie vielen Bäumen sie vorbei kamen.

Sie hören Überwachung und zwar so oft dass dieses Wort so selbstverständlich wurde wie „Ich will haben“.

Doch Gott sei Dank gibt es noch Menschen die es nicht als selbstverständlich annehmen, überwacht zu werden.

Schauen sie sich diese Flash Animation genau an und holen sie sich so viele Informationen wie möglich. Vielleicht wussten sie ja einiges noch gar nicht.

Sie denken sich jetzt sicher, „Aber was soll ich dagegen machen.“

MACHEN SIE ES DIESEN LEUTEN NICHT ZU EINFACH!!!
Wie weit jeder von ihnen gehen will, muss jeder für sich entscheiden.
LINK: Ein Tag Überwachung
Datenspeicherung.de
Text: selbst verfasst – Quelle: Spiegel Online