Hacker- und Phreakermagazin lebt weiter
Letzte Ausgabe, Einstellung, überraschende Wiederbelebung: über 20 Jahre erschien das Phreaker- und Hackermagazin Phrack, die Nummer 63 sollte die letzte sein. Die Wiederbelebung scheint von Dauer: seitdem sind nunmehr zwei neue Ausgaben erschienen. Wie 2600 im Slang der Telefonsystem-Hacker der 80er benannt, widmet sich Phrack nunmehr vorwiegend den “klassischen” Hackerthemen Rechner und Internet.
Die Nummer 63 erschien auf dem internationalen europäischen Hackercamp What the Hack
, zum zweiten Mal in der Geschichte von Phrack auch als Hardcover. Nachfolger zum Weitertragen des Phrack-Projekts wurden damals gesuchtund wenig später auch gefunden: nach Bekanntgabe der Fortsetzung von Phrack dauerte es aber noch einige Zeit bis zur Nummer 64. Dass es sich um keine Eintagsfliege handelte, macht nun die neue Ausgabe klar.
Ein Stück Netz- und Hackergeschichte findet damit seine Fortsetzung und bestätigt Bruce Sterling, der bereits zur vorläufigen Einstellung des Magazins sagte, dass es jederzeit unangepasste Teenager gebe, die ein solches Projekt aufziehen könnten. Dafür kommt Phrack - wie gewohnt - durchaus erwachsen daher. Jenseits der zwanzig darf man das jedoch auch sein.

Die Themen der online verfügbaren Nummer 65:
Introduction
Phrack Prophile on The UNIX Terrorist
Phrack World News
Stealth Hooking: another way to subvert the Windows kernel
Clawing holes in NAT with UPnP
The only laws on Internet are assembly and RFCs
System Management Mode Hacks
Mystifying the debugger for ultimate stealthness
Australian Restricted Defense Networks and FISSO
phook - The PEB Hooker
Hacking the $49 Wifi Finder
The art of exploitation: Technical analysis of Samba WINS overflow
The Underground Myth
Hacking your brain: Artificial Conciousness
International Scenes
(thx, bammmm) [gulli]
April 16, 2008 at 12:30
Danke A.
Eh schon wissen!