Echter First-Person-Shooter mit Headtracking fürs Militär

Posted Mai 10, 2008 by
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US-Rüstungsschmiede erforscht neue Mensch-Maschine-Schnittstellen

Technik an sich ist weder gut noch böse - dennoch erschreckt die Entwicklung kleiner bewaffneter Kampfroboter in Verbindung mit menschlichen Bedienern, die ihre Steuerung per Head-Tracking und Videobrille übernehmen. In Tests der US-Rüstungsforschungsstelle DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) mit dem Produkt von Chatten Associates konnte die Steuerungsgenauigkeit und -geschwindigkeit von kleinen Robotern mit Kettenantrieb deutlich gesteigert werden, wenn der menschliche Operator sie mit einem HARV (Head-Aimed Remote Viewer) kontrolliert. Im Grunde genommen sind es keine Roboter, die hier durch die Gegend fahren, sondern RC-Modelle.Bemannte Vehikel dienten der DARPA als Referenz. Während mit Joystick gesteuerte Blechkameraden den Testparcours deutlich langsamer bewältigten, war die mit dem HARV von Chatten Associates ausgerüstete Militärtechnik fast genauso flink wie bemannte Fahrzeuge. [Bericht von ca mitte März 2008]

Mehr Kampfroboter Stories

Wachstumsmarkt Biometrie

Posted Mai 10, 2008 by
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Oberstufenschüler eines Hamburger Gymnasiums betreten seit Februar 2007 auch außerhalb der regulären Schulzeiten und ohne Aufsichtspersonal ihre Schulbibliothek – die Identifikation erfolgt per Fingerabdruck.

Die Identität von rund 70.000 Dauerkarten-Inhabern des Hannoveraner Zoos wird an den Kassen per automatischer Gesichtserkennung überprüft. Außendienstmitarbeiter einer großen Versicherung fragen Kundendaten seit 2007 vor Terminen telefonisch über ein Sprachportal ab – dabei werden sie an ihrer Stimme identifiziert.

In Deutschland werden immer mehr Zugangskontrollen biometrischer Merkmale wie Fingerabdruck, Gesicht, Iris, Stimme oder Tastenanschlag eingesetzt. Rund 25 Referenz- und Pilotprojekte stellt der Branchenverband Bitkom in seiner aktuellen ‘Broschüre Biometrie’ vor.

Demnach stellen derzeit knapp 100 deutsche Unternehmen mit mehreren tausend Beschäftigten biometrische Produkte her oder befassen sich mit der Systemintegration. Die meisten dieser Unternehmen sitzen in Bayern und Baden-Württemberg, gefolgt von Hessen sowie Nordrhein-Westfalen und Berlin. “Die deutsche Biometrie-Branche genießt international einen guten Ruf und ist bei der Gesichtserkennung weltweit führend”, sagte Dieter Kempf, Mitglied des Bitkom-Präsidiums.

Der Biometrie-Markt in Deutschland wächst nach diesen Angaben von rund 120 Millionen Euro im Jahr 2006 auf voraussichtlich rund 300 Millionen Euro im Jahr 2010. Die Technologie mit dem größten Marktanteil bleibt die Erkennung von Fingerabdrücken. An Bedeutung gewinnt die Gesichtserkennung. Deren Anteil am Marktumsatz wird von derzeit gut einem Fünftel auf ungefähr 30 Prozent steigen. Die Biometrie-Broschüre kann kostenlos aus dem Netz geladen werden.[silicon.de]

Nine Inch Nails schon wieder freies Album & Cory Doctorow wieder Roman zum Download

Posted Mai 6, 2008 by
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Nine Inch Nails veröffentlichen ihn neues Album “The Slip” als freien Download. Ihr kürzlich gestartetes Experiment mit dem Vorgänger “Ghost” ist noch gar nicht lange her, war aber sehr erfolgreich. Gestern wurde die neue Single “Echoplex” veröffentlicht und heute das neue Album. Im Internet scheinen sich die Uhren schneller zu drehen als in der klassischen Medienwelt. Auch Cory Doctorow hat sein neustes Buch als freien Download unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Sowohl die Nine Inch Nails, wie auch Doctorow nutzen Social Networks, um ihre Werke zu promoten.

Den Veröffentlichungsmodus erst Single, dann Album kennt, man noch aus der Zeit, als es noch keine “bösen” Downloads gab und sich in erster Linie über Radio- und Musikfernsehen über Neuerscheinungen informierte. Mehrere Jahre später, also in der Gegenwart, nutzen viele Peer-to-Peer Netzwerke, Websites und Social Communities, um sich über Neuigkeiten zu informieren. Auch das Tempo und die Masse des Musikkonsums hat sich in den letzten 15 Jahren gesteigert: Musik wird mehr und schneller konsumiert.

Die neue Single “Echoplex” ist erst gestern erschienen. Das Vorgängeralbum “Ghosts” erst wenige Wochen alt. Nine Inch Nails machen zum Vertrieb ihres Albums extensiven Gebrauch von zeitgemäßen Netztechnologien, so unter anderem auch Peer-to-Peer. Das lohnt nicht nur, weil viele Hörer diese Technologien nutzen, sondern auch, weil es Downloadkosten einsparen hilft. In diesem Fall liefern die Nine Inch Nails das Album auch in auch qualitätsverlustfreien Formaten wie FLAC, M4P, und Wave-Dateien, die teilweise eine höhere Qualität haben als auf CD. Peer-to-Peer kann den Datendurchsatz gut kompensieren, ohne das übermäßig viel Kosten für die Bandbreite entstehen. Das neue Album “The Slip” gibt es hier zum Runterladen.

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Google Ocean kommt

Posted Mai 6, 2008 by
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Wer im vergangenen Jahrhundert mehr über das Meer erfahren wollte, musste sich auf Forschungsreisen begeben - oder vor den Fernseher. Vom TV-Meeresforscher Jacques Cousteau erfuhr auch die wasserscheueste Landratte von Bord der “Calypso” alles über den verborgenen Lebensraum der Tiefe. Und heute? Cousteau ist längst tot, sein Schiff auf der Werft. Doch Rettung naht: Nachdem Suchmaschinenbetreiber Google seine Fangemeinde bereits mit seinem virtuellen Globus (Google Earth) und einem Blick ins unendliche Weltall (Google Sky) beglückt, folgt jetzt der virtuelle Ozean, Google Ocean.

So ähnlich, nur viel detaillierter, könnte Google Ocean aussehen

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Google Earth mit Tiefendaten der Ozeane: So ähnlich, nur viel detaillierter, könnte Google Ocean aussehen

Der soll schon bald neue Einblicke in die Topografie der Meeresböden liefern, die nicht minder dramatische Formationen aufbieten als das trockene Land. Zur Zeit ist eine Expertengruppe dabei, technische Details für die Erstellung einer Meereskarte in 3D zu besprechen.

Doch man wird nicht nur dreidimensional durch Tiefseegräben navigieren können. Verschiedene ozeanografische Institute und Forschungseinrichtungen sollen zusätzliche Daten wie hochauflösende Bilder von Korallenriffen und Schiffswracks zuliefern. Dazu kommen Angaben zu Meeresströmungen und Wassertemperaturen. Ein genauer Zeitpunkt für den Start des neuen Projekts ist allerdings noch nicht bekannt.[spiegel]

Roboter-Spinnen erkunden feindliches Terrain

Posted Mai 6, 2008 by
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Merrimack/London (pte/05.05.2008/13:30) - Die US Army hat die Entwicklung von Mini-Robotern für Aufklärungszwecke in Auftrag gegeben. In Form von Spinnen und anderem Kleingetier sollen sie für Truppen feindliches oder unsicheres Terrain erkunden, sodass die Soldaten weniger direkten Gefahren ausgesetzt werden. Zwar startet das fünfjährige Projekt erst, doch könnten Prototypen noch in diesem Jahr an die Front gehen, berichtet die Daily Mail http://www.dailymail.co.uk. Geleitet wird das Forschungsprojekt vom internationalen Rüstungskonzern BAE Systems http://www.baesystems.com mit Hauptsitz in London. Neben BAE-Mitarbeitern werden speziell Forscher der US Army und aus dem akademischen Bereich beteiligt sein.
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Gentechnik trifft soziales Netzwerk

Posted Mai 2, 2008 by
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Von Emily Singer

Wenn Sie schon immer wissen wollten, wie viel ihrer DNA Sie mit Ihrem unfassbar riesigen Bruder oder dem Ihnen enorm ähnlich sehenden Freund teilen – die entsprechende Technik steht bald bereit: 23andMe, ein kalifornisches Start-up im Wachstumssegment der persönlichen Genomik, arbeitet derzeit an einem sozialen Netzwerk, in dem die Kundschaft ihr Erbgut mit anderen Nutzern vergleichen kann. Die Firma hofft, dass das neue Angebot Interessierte dazu verleitet, sich selbst einem DNA-Test zu unterziehen. Gleichzeitig will man so auch kommerziell forschen.

“Ich denke, dass die Idee der sozialen Vernetzung hier durchaus auf ein noch nicht genutztes Potenzial trifft”, meint Genomik-Pionier George Church von der Harvard Medical School optimistisch, der im Wissenschaftsbeirat von 23andMe sitzt. Völlig neu ist diese Idee allerdings nicht. Es gibt einen Vorläufer namens PatientsLikeMe, bei dem die Nutzer andere Patienten mit dem gleichen Krankheitsbild auffinden können. Doch auf den genetischen Code hat das Prinzip noch niemand übertragen.…weiterlesen

Robocop 2.0

Posted Mai 2, 2008 by
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Von Niels Boeing

…Es bedarf nicht viel Phantasie, um sich die logische Konsequenz auszumalen. Das Verfahren wird automatisiert: Ein „Anti-Piraterie-Spider“ durchkämmt das Netz nach illegal zugänglichen Dateien, zeichnet die IP-Adresse von deren Besitzer auf, durchsucht daraufhin die Verbindungsspeicher der Provider nach derselben und stellt bei einem Treffer automatisch einen Bußgeldbescheid aus. Dann müssen keine aufwändigen Exempel an ein paar Raubkopierern mehr statuiert werden. Mit dieser einfachen Prozedur würde es sich sogar lohnen, eine Urheberrechtsverletzung in Form einer einzigen Datei zu verfolgen. „Sie sind im Besitz der neuen Eminem-Single, die noch nicht verkauft wird. Wir haben deshalb ihre Kreditkarte mit 50 Euro Bußgeld belastet.“ Welch geniale Entlastung der Strafverfolgungsbehörden, wird es dann wahrscheinlich heißen. Endlich können die sich mit ganzer Kraft auf die Terroristenjagd machen, während sich solche Bagatelldelikte „von selbst“ lösen....weiterlesen

“Robocops” bewachen israelische Grenze

Form-wandelnde Roboter werden Realität

Roboteranzug verleiht Superkräfte

Kampfroboter

Robot Sapiens

Laptops vor Einreise in die USA ausmisten!

Posted Mai 2, 2008 by
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Der neunte Gerichtsbezirk bearbeitet derzeit einen Fall, bei dem ein Reisender dagegen klagt, dass die Beamten der Grenzbehörde seinen Laptop bei seiner Einreise ohne jeden Verdacht gestartet und dessen Inhalt untersucht haben. Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat neben zahlreichen anderen Organisatinen beim Kongress Protest gegen diese Handhabe eingelegt. Bei Geschäftsreisenden geraten sonst Interna von Unternehmen, Klienteninformationen von Rechtsanwälten und andere sensible Daten in staatliche Hände, wenn die Mitarbeiter der Grenzbehörde CBP den Inhalt der Festplatten kopieren und aufbewahren. Man setzt sich dafür ein, dass die Daten von Smartphones, Handys und Laptops künftig bei der Einreise rechtlich vor dem Zugriff der Beamten geschützt werden sollen.

Die EFF beklagt, dass vielen Amerikanern sicherheitsrelevante Aspekte im Umgang mit digitalen Medien noch immer fremd sind. Wie also sich schützen, außer man lässt solche Geräte wie das Notebook oder das iPhone gleich zu Hause? Die Beamten der United States Customs and Border Protection (CBP) werden schon aufgrund der Masse nicht jeden einzelnen Computer kontrollieren wollen. Sie konzentrieren sich auf die Hardware solcher Personen, die aufgrund ihrer Rasse, Berühmtheit oder anderer Faktoren zuvor die Aufmerksamkeit einer der Behörden auf sich gelenkt hat. Laut den Angaben der EFF wird es nicht mehr lange dauern, bis man den Inhalt der Festplatten binnen weniger Minuten komplett untersuchen und analysieren kann.

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Mitarbeiter des Düsseldorfer Landtags legten Computer lahm ;)

Posted Mai 2, 2008 by
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Im Düsseldorfer Landtag wurde diese Woche das komplette Computersystem durch Musik- und Videodownloads der Beschäftigten mehrfach außer Gefecht gesetzt. “Überproportional hohe Zuwachsraten bei der Inanspruchnahme von zentral zur Verfügung gestelltem Speicherplatz” waren laut der Aussage offizieller Stellen der Grund für die zahlreichen Ausfälle.

Konkret bedeutet dies: Die Festplatten waren aufgrund der zahlreichen Downloads randvoll, jegliche Datenübertragungen wurden durch die privaten Datentransfers der Mitarbeiter stark eingeschränkt.

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“Robocops” bewachen israelische Grenze

Posted Mai 2, 2008 by
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An der Grenze zum Gazastreifen werden erstmals Roboter auf Patrouille geschickt - Video zeigt Einsatz wie in einem Videospiel

Die israelische Armee hat Anfang April seine ersten unbemannten Grenzposten auf Patrouille geschickt. Die bulligen Gefährte namens Guardium sollen die Grenze zum Gazastreifen bewachen und Soldaten in gefährlichen Situationen ersetzen. Ein im Internet veröffentlichtes Demonstrations-Video erinnert jedoch eher an ein altmodisches Videospiel.

Unbemannte Grenzposten

Mit neuen Kamera-Wachposten, die bis zu einen Kilometer weiter “sehen” können, hat das israelische Militär seinen Soldaten bei der Grenz-Kontrolle erstmals unbemannte Kollegen zur Seite gestellt. Wird in der Zentrale ein Alarm ausgelöst, können die bulligen Guardiums, die sonst entlang des Zaunes patrouillieren, losgeschickt werden.

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